Aufbereitung der Fossilienausstellung im Rathaus -
Die Ortschaft Lengede liegt im Herzen eines alten Bergbaureviers. Mitte des 19. Jahrhunderts wurde hier mit der Eisenerzförderung begonnen. Die Eisenerzförderung und die verschiedenen Entwicklungsphasen des Bergbaus prägten deutlich den Wandel des Ortes bis in die heutige Zeit hinein.
Die Erdgeschichte ermöglichte die Entwicklung des Erzlagers von Lengede. Diese reicht rd. 86 Millionen Jahre zurück, als das Trümmererzlager von Lengede-Broistedt zur Zeit der Oberkreide im Santon entstand. Erze sammelten sich vom Meer hertransportiert in einem natürlichen Sedimenttrog.
Erster Gemeinderat steht zusammen mit Herrn Dr. Kosma im Untergeschoss des Rathauses vor einer Vitrine mit verschiedenen Fossilien. Unter anderem ist ein Stoßzahn zusehen.
Dr. Ralf Kosma, Abteilungsleitung Paläontologie, Naturkundemuseum der 3Landesmuseen Braunschweig, und Jerun Geerts, Erster Gemeinderat, stehen vor den aufbereiteten Vitrinen.
© Gemeinde Lengede
Durch den Erzabbau wurden Fossilfunde zugänglich, die aus dem Tief- bzw. Tagebau stammen. Zahlreiche Großammoniten wurden aus dem Tiefbau geborgen, während die Mehrzahl der Fossilien aus dem Tagebau stammt. Die bei der Erzgewinnung geborgenen Fossilien sind unterschiedlich erhalten. Die Wirbellosen liegen in Steinkernerhaltung vor, Wirbeltiere werden durch Zahnfunde und Knochen belegt.
Die Dauerausstellung im Untergeschoss des Rathauses, die in Kooperation mit dem staatlichen naturhistorischen Museum Braunschweig und dem Naturkundemuseum der 3Landesmuseen Braunschweig entwickelt wurde, zeigt die naturkundliche und historische Dokumentation von Lengede.
Durch die Errichtung des Museums „Wunder von Lengede“ im Erzring wurde der bergbaubezogene Teil der Dauerausstellung in einem eigenen Gebäude untergebracht und das Untergeschoss des Rathauses wurde umfassend umgebaut. In Folge der Umbauarbeiten wurde auch die Fossilienausstellung umgestaltet und verschiedene Arbeiten durchgeführt. Für rd. 7.400 Euro wurde die Beleuchtung erneuert sowie Tischler- und Glasarbeiten an den Vitrinen und Bilderrahmen durchgeführt. Außerdem wurde die Beschriftung der Ausstellungsstücke überarbeitet.
In fachkundig hergerichteten Schauvitrinen können zahlreiche Fossilien bewundert werden. Insgesamt ergibt Lengede eine artenreiche Fauna, die das Leben zur Zeit des Mittel-Santon vor rd. 86 Millionen Jahren gut dokumentiert.
Die Ortschaft Lengede liegt im Herzen eines alten Bergbaureviers. Mitte des 19. Jahrhunderts wurde hier mit der Eisenerzförderung begonnen. Die Eisenerzförderung und die verschiedenen Entwicklungsphasen des Bergbaus prägten deutlich den Wandel des Ortes bis in die heutige Zeit hinein.
Die Erdgeschichte ermöglichte die Entwicklung des Erzlagers von Lengede. Diese reicht rd. 86 Millionen Jahre zurück, als das Trümmererzlager von Lengede-Broistedt zur Zeit der Oberkreide im Santon entstand. Erze sammelten sich vom Meer hertransportiert in einem natürlichen Sedimenttrog.
Erster Gemeinderat steht zusammen mit Herrn Dr. Kosma im Untergeschoss des Rathauses vor einer Vitrine mit verschiedenen Fossilien. Unter anderem ist ein Stoßzahn zusehen.
Dr. Ralf Kosma, Abteilungsleitung Paläontologie, Naturkundemuseum der 3Landesmuseen Braunschweig, und Jerun Geerts, Erster Gemeinderat, stehen vor den aufbereiteten Vitrinen.
© Gemeinde Lengede
Durch den Erzabbau wurden Fossilfunde zugänglich, die aus dem Tief- bzw. Tagebau stammen. Zahlreiche Großammoniten wurden aus dem Tiefbau geborgen, während die Mehrzahl der Fossilien aus dem Tagebau stammt. Die bei der Erzgewinnung geborgenen Fossilien sind unterschiedlich erhalten. Die Wirbellosen liegen in Steinkernerhaltung vor, Wirbeltiere werden durch Zahnfunde und Knochen belegt.
Die Dauerausstellung im Untergeschoss des Rathauses, die in Kooperation mit dem staatlichen naturhistorischen Museum Braunschweig und dem Naturkundemuseum der 3Landesmuseen Braunschweig entwickelt wurde, zeigt die naturkundliche und historische Dokumentation von Lengede.
Durch die Errichtung des Museums „Wunder von Lengede“ im Erzring wurde der bergbaubezogene Teil der Dauerausstellung in einem eigenen Gebäude untergebracht und das Untergeschoss des Rathauses wurde umfassend umgebaut. In Folge der Umbauarbeiten wurde auch die Fossilienausstellung umgestaltet und verschiedene Arbeiten durchgeführt. Für rd. 7.400 Euro wurde die Beleuchtung erneuert sowie Tischler- und Glasarbeiten an den Vitrinen und Bilderrahmen durchgeführt. Außerdem wurde die Beschriftung der Ausstellungsstücke überarbeitet.
In fachkundig hergerichteten Schauvitrinen können zahlreiche Fossilien bewundert werden. Insgesamt ergibt Lengede eine artenreiche Fauna, die das Leben zur Zeit des Mittel-Santon vor rd. 86 Millionen Jahren gut dokumentiert.

