Mit 1,0 im Kuhstall: Landesbester Landwirt-Azubi kommt aus Eixe
EIXE. Wenn morgens im Stall langsam Leben einkehrt und die ersten Kühe gefüttert werden, beginnt für Alexander Hübke der ganz normale Arbeitstag. Dass er seine Ausbildung zum Landwirt mit der Traumnote 1,0 abgeschlossen hat und dafür als bester Auszubildender seines Jahrgangs in Niedersachsen ausgezeichnet wurde, merkt man ihm dabei nicht an. Er wirkt ruhig, konzentriert und bodenständig. Genau das passt zu seinem Beruf.
Die Auszeichnung kommt nicht von ungefähr. Drei Jahre Ausbildung liegen hinter ihm, mit Theorie in der Berufsschule und viel Praxis auf dem Betrieb. Pflanzenbau, Tierhaltung, Technik und Betriebswirtschaft gehören gleichermaßen dazu. Wer Landwirt wird, muss rechnen können, Verantwortung übernehmen und zugleich mit Tieren und Maschinen umgehen. Diese Mischung aus Handwerk, Wissen und moderner Technik macht für ihn den Reiz des Berufs aus.
Besonders wichtig ist ihm die Arbeit mit den Tieren. Im Stall geht es nicht nur um Abläufe, sondern auch um Aufmerksamkeit. Man muss beobachten, reagieren und Verantwortung tragen. Gleichzeitig fasziniert ihn die technische Seite der Landwirtschaft. Große Schlepper, digitale Steuerungssysteme, präzise Arbeitsabläufe auf dem Feld. Moderne Betriebe arbeiten längst mit Hightech, und genau das begeistert ihn ebenso wie die praktische Arbeit draußen.
Seinen Erfolg sieht er nicht nur als persönliche Leistung, sondern auch als Signal für die Ausbildung insgesamt. Er empfiehlt den Weg ausdrücklich auch jungen Menschen mit Abitur. Nicht jeder müsse studieren, um anspruchsvoll und verantwortungsvoll zu arbeiten. Die duale Ausbildung in der Landwirtschaft sei vielseitig, fordernd und biete echte Perspektiven.
Mit Blick auf die Zukunft wünscht er sich vor allem verlässliche Rahmenbedingungen für die Betriebe. Landwirtschaftliche Unternehmen stehen unter hohem Druck durch steigende Anforderungen, wirtschaftliche Unsicherheiten und gesellschaftliche Erwartungen. Wer in Tierwohl, Technik und Nachhaltigkeit investiert, brauche Planungssicherheit. Sein Wunsch ist sachlich formuliert, aber klar: Landwirtschaft muss praktikabel und wirtschaftlich tragfähig bleiben.
Für Eixe und die Region Peine ist die Auszeichnung ein starkes Zeichen. Sie zeigt, dass Spitzenleistungen auch im ländlichen Raum entstehen. Und für Alexander Hübke selbst bedeutet der Titel vor allem eines: Ansporn, weiterzumachen. Der Alltag im Stall geht weiter, die Arbeit auf dem Feld ebenso. Nur dass nun ganz Niedersachsen weiß, dass hier einer arbeitet, der sein Handwerk von Grund auf beherrscht.
Text Thomas Ungewiß Redakteur,
Redaktion Antenne-Peine 20.02.2026 10:30
EIXE. Wenn morgens im Stall langsam Leben einkehrt und die ersten Kühe gefüttert werden, beginnt für Alexander Hübke der ganz normale Arbeitstag. Dass er seine Ausbildung zum Landwirt mit der Traumnote 1,0 abgeschlossen hat und dafür als bester Auszubildender seines Jahrgangs in Niedersachsen ausgezeichnet wurde, merkt man ihm dabei nicht an. Er wirkt ruhig, konzentriert und bodenständig. Genau das passt zu seinem Beruf.
Die Auszeichnung kommt nicht von ungefähr. Drei Jahre Ausbildung liegen hinter ihm, mit Theorie in der Berufsschule und viel Praxis auf dem Betrieb. Pflanzenbau, Tierhaltung, Technik und Betriebswirtschaft gehören gleichermaßen dazu. Wer Landwirt wird, muss rechnen können, Verantwortung übernehmen und zugleich mit Tieren und Maschinen umgehen. Diese Mischung aus Handwerk, Wissen und moderner Technik macht für ihn den Reiz des Berufs aus.
Besonders wichtig ist ihm die Arbeit mit den Tieren. Im Stall geht es nicht nur um Abläufe, sondern auch um Aufmerksamkeit. Man muss beobachten, reagieren und Verantwortung tragen. Gleichzeitig fasziniert ihn die technische Seite der Landwirtschaft. Große Schlepper, digitale Steuerungssysteme, präzise Arbeitsabläufe auf dem Feld. Moderne Betriebe arbeiten längst mit Hightech, und genau das begeistert ihn ebenso wie die praktische Arbeit draußen.
Seinen Erfolg sieht er nicht nur als persönliche Leistung, sondern auch als Signal für die Ausbildung insgesamt. Er empfiehlt den Weg ausdrücklich auch jungen Menschen mit Abitur. Nicht jeder müsse studieren, um anspruchsvoll und verantwortungsvoll zu arbeiten. Die duale Ausbildung in der Landwirtschaft sei vielseitig, fordernd und biete echte Perspektiven.
Mit Blick auf die Zukunft wünscht er sich vor allem verlässliche Rahmenbedingungen für die Betriebe. Landwirtschaftliche Unternehmen stehen unter hohem Druck durch steigende Anforderungen, wirtschaftliche Unsicherheiten und gesellschaftliche Erwartungen. Wer in Tierwohl, Technik und Nachhaltigkeit investiert, brauche Planungssicherheit. Sein Wunsch ist sachlich formuliert, aber klar: Landwirtschaft muss praktikabel und wirtschaftlich tragfähig bleiben.
Für Eixe und die Region Peine ist die Auszeichnung ein starkes Zeichen. Sie zeigt, dass Spitzenleistungen auch im ländlichen Raum entstehen. Und für Alexander Hübke selbst bedeutet der Titel vor allem eines: Ansporn, weiterzumachen. Der Alltag im Stall geht weiter, die Arbeit auf dem Feld ebenso. Nur dass nun ganz Niedersachsen weiß, dass hier einer arbeitet, der sein Handwerk von Grund auf beherrscht.
Text Thomas Ungewiß Redakteur,
Redaktion Antenne-Peine 20.02.2026 10:30

